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Herzlich Willkommen Maria

Nach dem Tod von Paulchen hat Smilli sehr getrauert und geschrieen. Bruni hat ihr dann die Decke, mit der Paulchen zugedeckt war, in den Stall gelegt. Dort hat sie drauf geschlafen, jedoch ist sie voller Traurigkeit, gerade in der Zeit, in der sie im Ställchen ist. Man konnte es kaum mitansehen. 
Gestern ist Maria Magdalena bei ihr eingezogen. Maria hat ihren Sohn verloren, er musste wegen einem Brust- Bruch eingeschläfert werden. Maria ist sehr zutraulich, anhänglich und hört genau wie Smilli auf ihren Namen. 

 
Wir hoffen sehr, dass Maria sich hier einleben wird, damit Smilli nicht alleine ist.

Abschied von Paulchen

Als ich gemerkt habe, dass dein Körper das Leid nicht mehr erträgt, als du gezittert hast und deine Beine dich nicht mehr trugen, habe ich verstanden. Geliebtes liebes Paulchen, grüß mir die anderen Seelchen des Seelenhofes da oben und renn mit ihnen über die saftig grünen Wiesen, die wir dir nicht mehr geben konnten.
 
Wir sehen uns wieder. Bis dahin mach’s gut wunderbares Paulchen. 
So wie du warst, bleibst du hier
So wie du warst, bist du immer bei mir
So wie du warst, erzählt die Zeit
So wie du warst, bleibt so viel von dir hier
Lass los mein Freund und sorge dich nicht
Ich werde da sein, für die, die du liebst
Jeder kurze Moment und Augenblick
Ich halte ihn in Ehren, ganz egal, wo du bist.

Stille über dem Seelenhof.

An dem Tag, an dem Paulchen gestorben ist, haben wir ihn im Stall liegen lassen für eine Nacht. Smilli hat sich ganz eng an ihn gekuschelt. Am nächsten Tag haben wir ihn weggebracht. Smilli hat so verzweifelt geschrien, dass Bruni ihr die Decke, mit der Paulchen zugedeckt war, in den Stall gelegt hat. Dann war Stille. Sie lag neben der Decke und hatte den Kopf darauf. So schläft sie jede Nacht. Nacht für Nacht. Mit dem Geruch von Paulchen in ihrer Nase. Jeden Tag erleben wir, wie tief Tiere fühlen, wie sehr sie fühlen. Und es ist unverständlich, wie schandlos mit diesen Seelen umgegangen wird. Paulchen fehlt uns so sehr. Jede Sekunde.

Smili das Engelsschaf

Ihr kennt bestimmt alle unsere kleine wunderbare Smilli. Smilli kam im November zu uns auf den Hof. Alle vermuteten, dass sie komplett blind wäre. (Sie sieht ein klein wenig auf ihrem rechten Auge, aber dazu erzählen wir bei Gelegenheit mehr). Von ihrer Mama wurde sie verstoßen, von der Herde nicht akzeptiert. Und da die kleine Smilli nicht alleine sein sollte, wurden wir auf das kleine Flaschenlamm Paulchen aufmerksam. Zusammen zogen sie also am selben Tag bei uns ein, Seitdem laufen sie täglich frei auf dem Hof und stellen ziemlich viel an! Auf jeden Fall ist Smilli von der Rasse „braunes Haarschaf“. Das besondere an dieser Rasse ist, dass sie selbständig ihre Wolle abstreifen. So verlor sie seit Anfang Mai also immer mehr Wolle. Oft konnte man sie einfach abzupfen. Doch auf ihrem Rücken gibt es zwei Stellen, da sitzt die Wolle felsenfest. Und wenn ihr genau hinseht, dann werdet ihr merken, dass es Engelsflügel ist. Sanfte, stille, wunderbare Smilli mit ihren Flügelchen …


Hier findet ihr den SR Beitrag

  

 

   

  

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